SU diskutiert über Medien in Berlin

Berlin 40 300x225 SU diskutiert über Medien in BerlinDie Schüler Union Niedersachsen nutzte das Wochenende des 19./20. Februar 2011, um sich in der Bundeshauptstadt über die Nutzung und den Einfluss von verschiedenen Medien auszutauschen. Die 25 Teilnehmer der Berlinfahrt starteten am Axel-Springer-Hochhaus in Kreuzberg und wandelten auf den Spuren der wichtigsten Medienzentralen Berlins bis hin zum Bundespresseamt. Nach diesem Überblick direkt an den Quellen der Schlagzeilen und Neuigkeiten kamen die Jungpolitiker mit Hans Jessen, einem Korrespondenten des ARD Hauptstadtstudios, und Nick Leifert vom ZDF Hauptstadtstudio ins Gespräch.
Neben den Fragen des allgemeinen Umganges mit Medien lag ein weiterer Schwerpunkt auf den Plagiatsvorwürfen im Fall zu Guttenberg und wie die Medien in diesem Fall allgemeine Stimmungen bremsen oder befördern können.
Ganz im Sinne des Mottos 50% Politik und 50% Party wurde der Abend auf einer "Black is beautiful" Party gemeinsam mit der Jungen Union Berlin gefeiert.
Auf einer "Berlin by night Tour" wurden somit auch die dunklen Stunden in Berlin genutzt.
Als Abschluss des Themenschwerpunktes Medien besuchte die Gruppe der SU am Sonntagmittag einen Workshop des Museums für Kommunikation zum Thema der Gerüchte und wie diese in Medien verbreitet werden. Anhand vieler verschiedener Beispiele und den vielen Möglichkeiten selbst die verschiedenen Aspekte dieses Themas zu erleben konnte somit ein interessantes Wochenende bestmöglich abgeschlossen werden. Berlin 15 300x225 SU diskutiert über Medien in Berlin
Als krönenden Abschluss, zusätzlich zu den Programmpunkten zum Thema Medien, besuchten viele SU’ler noch die Wahlparty der CDU Deutschland im Konrad Adenauer Haus, der Bundesgeschäftsstelle. Auch wenn das Wahlergebnis der Hamburger Bürgerschaft für die CDU alles andere als erfreulich ausgefallen ist, konnte doch die Möglichkeit genutzt werden ein Gespräch mit dem ehemaligen Landesvorsitzenden der Schüler Union Niedersachsen Eckart von Klaeden zu führen und auch selber von anwesenden Medienvertretern zur Wahl interviewt zu werden. Medien zum anfassen also…

"Die Union muss Garant für gute Bildungspolitik sein!"

efd2d37032 300x225 Die Union muss Garant für gute Bildungspolitik sein!Im Vorfeld der ersten Landtagswahl dieses Jahres am 20. Februar in Hamburg erklären der Bundesvorsitzende der Schüler Union Deutschlands, David Winands, und die Vorsitzenden der Landesverbände, in denen in diesem Jahr Landtagswahlen stattfinden,
-  der Landesvorsitzende der Schüler Union Hamburg, Ramon Weilinger,
-  der Landesvorsitzende der Schüler Union Baden-Württemberg, Nils Melkus,
-  der Landesvorsitzende der Schüler Union Rheinland-Pfalz, Dominik Koblitz,
-  die Landesvorsitzende der Schüler Union Sachsen-Anhalt, Jenny Prast,
-  der Landesvorsitzende der Schüler Union Bremen, Philip Kunitz,
-  der Landesvorsitzende der Schüler Union Berlin, Matias Bluhm:

"Die Union hat sich in den vergangenen Jahrzehnten im Interesse der Schüler, Eltern und Lehrer für ein gerechtes und leistungsfähiges Bildungssystem eingesetzt. Vor einer Wahl wusste der Wähler stets, wohin ihn die CDU schulpolitisch in den kommenden Jahren als Regierungspartei führen wird.

In den letzten Jahren hat die CDU in manchen Ländern viele Kernpunkte ihrer Schulpolitik aufgegeben, um sich an der Regierungsarbeit beteiligen zu können. Wir setzen uns dafür ein, dass die Union ohne „Wenn und Aber“ zu einem differenzierten,  gegliederten Schulsystem, zur vierjährigen Grundschulzeit, zur G8-Schulzeitverkürzung und zum Föderalismus steht.

Als Schülerinnen und Schüler engagieren wir uns für einen Wahlerfolg der CDU. Wir wollen aber in der Schulpolitik keine experimentierfreudigen Ministerpräsidenten und Kultusminister, die bereits in Koalitionsverhandlungen die Kernpunkte der Unions-Bildungspolitik preisgeben. Mit Skepsis beobachten wir, dass vermehrt sogar das Schulressort an Koalitionspartner abgestoßen wird.

Nicht zuletzt in Nordrhein-Westfalen können wir sehen, wie eine rot-grüne Minderheitsregierung Klientelpolitik statt Sachpolitik betreibt. Die CDU muss sich davon klar absetzen und die Bürger durch eine ehrliche und verlässliche Schulpolitik überzeugen. Wir müssen auch in Zukunft ein Garant für gute Bildungspolitik sein!"

Fortbildungspflicht für Lehrer!

Am vergangenen Wochenende haben sich in Hannover die Landesvorsitzenden und die Mitglieder des Bundesvorstandes der Schüler Union Deutschlands getroffen, um über die Lehrerausbildung zu beraten. Unter dem Motto "Wir rocken Schule – Für Lehrer, die Berge versetzen" spricht sich die Schüler Union dafür aus, dem Lehrerberuf in der Öffentlichkeit wieder eine angesehenere Stellung zukommen zu lassen.

Gleichzeitig fordert die mitgliederstärkste politische Schülerorganisation aber auch, dass Lehrer verpflichtend an Fortbildungen teilnehmen müssen. Daneben muss die Lehrerausbildung verbessert werden. Während der Numerus Clausus nicht die alleinige Zulassungsbeschränkung für ein Lehramtsstudium sein darf, so sollten vor allem nur die besten Lehrer in den Seminaren ausbilden dürfen. Die Schüler Union fordert Lehrer, die mit Herzblut unterrichten!

4d0a543e1e 300x197 Fortbildungspflicht für Lehrer!Als Gast begrüßte der Bundesvorsitzende der Schüler Union Deutschlands, David Winands, den Ministerpräsidenten von Niedersachsen, David McAllister, MdL. McAllister skizzierte dabei einen idealen Ausbildungsgang für Kinder und Jugendliche von der frühkindlichen Förderung bis zum Schulabschluss.

Erfolg für Schüler Union: Blinder darf Zentralabitur mitschreiben

3f1a2e40a6 189x300 Erfolg für Schüler Union: Blinder darf Zentralabitur mitschreiben

Als Behindertensportler des Jahres ist besonders das Schwimmen eine Leidenschaft von Stephan

Mit einer Bitte an die Schüler Union Niedersachsen hat sich der blinde Schüler Stephan Engelhardt mit seinem Anliegen gewandt: Als Blinder zwischen sehenden Schülern steht er kurz vor seinem Abitur an einer Schule in der Region Hannover. Als ihm Ende letzten Jahres mitgeteilt wurde, dass er vom Zentralabitur ausgeschlossen werden würde und eigens für ihn angefertigte Abiturklausuren schreiben sollte, entschied er sich die größte politische Schülerorganisation einzuschalten. Stephan befürchtete eine "Extrawurst" und eine Ungleichbehandlung seiner Lehrer ihm gegenüber: Egal ob eine Benachteiligung oder ein Vorteil, er wollte immer so wie alle anderen Schüler behandelt werden.
Die Schüler Union Niedersachsen wandte sich mit einer Anfrage an den Kultusminister und sorgte mit Zeitungsartikeln und einem Fernsehbericht für die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit. Und dies zeigte Wirkung: Nach anfänglicher Abneigung zu den Forderungen der Schüler Union ließ das Kultusministerium nun verlauten, dass Stephan erlaubt werde gemeinsam mit allen anderen Schülern das Zentralabitur abzulegen. Die Schüler Union freut sich über die Entscheidung des Ministeriums! Dieses Beispiel zeigt, was wir als SU alles erreichen und was wir für unsere Mitschüler tun können!

Seiten: zurück 1 2 ...5 6 7 ...14 nächste