Marius Wüstefeld neuer SU Landeschef

Der Schaumburger Marius Wüstenfeld wurde vom Landesausschuss der SU Niedersachsen mit einem klaren Votum zum neuen Landesvorsitzenden gewählt.

„ Es ist von großer Bedeutung, dass die SU Niedersachsen Förderer und Unterstützer der SV’en bleibt, dafür werde ich mich mit aller Kraft einsetzen, den guten Kontakt aufrecht erhalten und weiter ausbauen. Die vergangenen Monate, in denen Schüler auf die Straße gingen und es im Zuge dieser Demonstrationen zu Ausschreitungen kam, bei denen auch das Leineschloss, der Sitz des niedersächsischen Landtages, beschädigt wurde, hat uns allen deutlich gemacht, dass die SU Niedersachsen hier verstärkt gebraucht wird. Wir müssen weiter als Vermittler zwischen der Schülerschaft und der Politik auftreten und die SV’en bei ihrer Arbeit vor Ort, in den Schulen, unterstützen“, so stellte der frischgewählte Landesvorsitzende seine Pläne überzeugend vor.

Die Stelle des Stellvertretenden Vorsitzenden, die ehemals Wüstefeld inne hatte, übernimmt nun der Lingener Phillip Heinrichs. „Ich freu mich, nun als stellvertretender Vorsitzender, im Landesvorstand der SU Niedersachsen mich zu engagieren, und werde Marius bei seiner anspruchsvollen Aufgabe als Landesvorsitzender mit ganzem Einsatz unterstützen,“ teilte Heinrichs nach seiner erfolgreichen Wahl mit.

„Der Landesvorstand der SU Niedersachsen, dem nun auch die Hannoveranerin Anna-Maria Franz angehört, ist erfreut, nun mit Marius an der Spitze zu arbeiten und zusammen mit ihm und seinem neuen Vertreter Phillip die Vorhaben gemeinsam anzupacken,“ versicherte Lukas Alexander Lüpke, SU Pressesprecher.

Sehr erfreut waren die Delegierten des Landesausschusses über den Besuch des Mannheimer Younes Ouaqasse, der seit seiner Wahl zum Bundesvorsitzenden der SU im Mai vergangenen Jahre Vieles bewegte, die SU erfolgreich voranbrachte und durch seine Arbeit den vollen Rückhalt der Schüler Union Niedersachsen hat. Daher sprach sich der Landesausschuss auch einstimmig für eine weitere Amtszeit Ouaqasses aus.

"Younes hat uns 2008 tatkräftig unterstützt. Er hat immer ein offenes Ohr für unsere Anliegen gehabt und großes Engagement gezeigt. Für mich ist es ein logischer Schluss, dass er den Posten des Bundesvorsitzenden auch im nächsten Amtsjahr weiterführen wird.", so Marius Wüstefeld abschließend.

Nichts überstürzen

Schüler Union spricht sich für einen besonnen Kurs bei Gesamtschulen aus.

Die Schüler Union Osnabrück (SU) fordert die Parteien auf, die Initiative der Käthe-Kollwitz-Schule (KKS) – diese in eine Gesamtschule umzuwandeln – besonders vorausschauend und besonnen zu betrachten.
Nach Ansicht der SU darf nicht das trotzige Einklagen von vermeintlichen Wahlkampfversprechen oder das Durchsetzten sozialromantischer Überzeugungen Ziel von Schulpolitik sein, sondern eine grundlegende gute Schulpolitik die die Interessen von Schülern, Eltern und Lehrer widerspiegelt und von bestand sei.
„Mit der Unterstützung der Gesamtschulinitiative der KKS ist die Stadtratsfraktion der Osnabrücker SPD weit über das vermeidliche Ziel hinausgeschossen, ohne die Kenntnis vom Schülern und Elternwillen, ist hier eine Debatte losgetreten worden,“ so der Vorsitzende der SU Osnabrück Lukas Alexander Lüpke.
Nach Ansicht der Schüler Union gibt es keinen Handlungsbedarf für die Gründung neuer Gesamtschule, da das dreigliedrige Schulsystem den Schülerinnen und Schülern die best mögliche Förderung und Forderung zu gute kommen lässt. Eine Umwandlung der KKS zu einer Gesamtschule währe mit einem hohen Finanziellen Aufwand verbunden – Geld das an anderer Stelle dringender gebraucht wird- auch ist mit eine Verschiebung der Schülerzahlen, besonders an den Haupt- und Realschulen zu rechnen.
Dies hat fatale Folgen! Im schlimmsten Falle bedeute dies die Schließung von anderen Schulstandorten und so könne die Flächendeckende Versorgung mit wohnortnahen Schulen nicht mehr gewährleistet werden.
Daher fordert die Osnabrücker SU, dass die KKS ihren bisherigen Kurs als Haupt- und Realschule, mit Ganztagsangebot , beibehält dies weiter ausbaue und so ihr Profil schärfe.

Rette deine Schule

Mit dem Slogan „Rette deine Schule“ will die Schüler Union (SU) Osnabrück Schülerinnen und Schüler auf die von Grünen und Linkspartei im niedersächsischen Landtagswahlkampf geforderte Einführung einer Einheitsschule aufmerksam machen. Danach sollen alle Schüler in Zukunft unabhängig von individuellen Bedürfnissen und Leistungsstärke zum gemeinsamen Unterricht bis zum Ende der 10. Klasse gezwungen werden. Zusammen mit der CDU Landtagskandidatin Anette Meyer zu Strohen verteilt die Schüler Union deshalb Flyer an den Osnabrücker Schulen, um auf die Probleme aufmerksam zu machen, die in Niedersachsen bei einem Wahlerfolg des Linksblocks drohen. Der Vorsitzende der SU Osnabrück, Lukas Lüpke, dazu: „ Mit unserer Aktion wollen wir die Schülerschaft wachrütteln. Die verbohrte und ideologische Schulpolitik der Linken hätte ein jahrelanges Chaos und die mögliche Schließung von bis zu 400 Schulen in Niedersachsen zur Folge." Die CDU-geführte Landesregierung unter Ministerpräsident Christian Wulff hat in der Schulpolitik viel erreicht, unter anderem viele neue Lehrer eingestellt, Wert auf mehr individuelle Förderung der Schüler gelegt, gleichzeitig aber auch die Durchlässigkeit zwischen den Schulformen erhöht. "Wer diese Erfolge wieder zurücknehmen will und stattdessen auf Einheitsbrei setzt, handelt verantwortungslos und bekommt von uns ein klares Contra," gibt sich Lüpke kämpferisch. Der Osnabrücker SU-Vorsitzende fordert Grüne und Linke dazu auf, von ihren schulpolitischen Plänen Abstand zu nehmen. „Schule darf nicht als Versuchskaninchen zur Wiederbelebung einzelner veralteter 68er-Ideologien dienen“. Die SU Osnabrück will das dreigliedrige Schulsystem des Förderns und Forderns beibehalten, da es Garant sei, für eine gute Ausbildung und eine beruflichen Perspektive der Schülerinnen und Schüler. "Die Landtagswahl ist eine wichtige Weichenstellung zwischen Ideologie und Zukunft, zwischen weiter bergauf und wieder bergab", gibt Lüpke zu bedenken. Wer seine Schule retten wolle, und schon 18 Jahre alt sei, möge am 27. Januar sein Vertrauen der Regierungskoalition aus CDU und FDP schenken.

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