Am Freitag wurde im Deutschen Bundestag über den Bildungsbericht 2010 debattiert. Die Schüler Union Deutschlands nimmt besorgt zur Kenntnis, dass in solchen Debatten die Bildungsfragen zunehmend zu Kompetenzfragen gemacht werden.
Der Bundesvorsitzende der Schüler Union Deutschlands, David Winands, sagte dazu:
"Immer wieder, so auch bei der gestrigen Debatte zum Bildungsbericht 2010, wird der Ruf nach mehr Geld für Bildung laut. Jedoch muss nicht nur über mehr Investitionen in Bildung, sondern vor allem auch über die Verwendung der Gelder diskutiert werden. Es kann nicht sein, dass sich Bundesländer beitragsfreie Kindergartenjahre gönnen und gleichzeitig beklagen, sie könnten nicht die Grundversorgung der Schulen übernehmen.
Daneben fordern gerade viele Bundespolitiker mehr Kompetenzen des Bundes in Bildungsfragen. Vor dem Hintergrund, dass Bildungspolitik nah an den Schülern, Lehrern und Eltern gestaltet werden sollte, fordern wir ein Bekenntnis zur Bildungshoheit der Länder. Unabhängig davon machen wir uns allerdings für weitere verbindliche Absprachen der Länder stark und würden beispielsweise die Einführung einheitlicher Lehrpläne durch die Kultusministerkonferenz begrüßen. Schulpolitik darf aber nicht zu einem Interessen- und Machtkonflikt zwischen Bund und Ländern werden!"



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