
Vorstand der Schüler Union Osnabrück 2011 (von links: David, Anna, Verena, Jan, Johannes, Florian, fehlend: Lennart)
Am Nachmittag des 22.10.2011 fand die Jahreshauptversammlung der Schüler Union Osnabrück statt. Als Top-Gast war die Landtagsabgeordnete Anette Meyer-zu-Strohen zu Gast. Auf der Tagesordnung stand neben einem interessanten Gespräch mit Anette Meyer-zu-Strohen hauptsächlich die Neuwahl des Vorstandes. Allerdings erklärte zunächst die Osnabrücker Landtagsabgeordnete die aktuellen politischen Fragestellungen. Im Verlauf des Gespräches wurden dann Themen von der „Occupy“-Bewegung bis hin zu den Internetauftritten von Landtagsabgeordneten auf Facebook diskutiert.
Nach dem erfrischenden Gespräch ging es gut gelaunt weiter zur Wahl des neuen Vorstandes. Die einzelnen Vorstandsmitglieder wurden alle mit einhundert Prozent gewählt. Neuer Vorsitzender der fünfzig Mitglieder starken Schüler Union Osnabrück ist Johannes Plemper. Stellvertretend agieren Anna Westermann und Jan Bücken, Gebietssprecher ist nun Lennart Mentzel, Geschäftsführer David Westermann, Schatzmeisterin Verena Westermann und Pressesprecher Florian Schwab.
Großer Dank ging nochmal an Arkadi Jampolski, der die Schüler Union Osnabrück das letzte Jahr grandios geführt hat. Spannende Aktionen für nächstes Jahr sind bereits geplant.
Die Schüler Union Osnabrück läd herzlich zur Jahreshauptversammlung.
Auf der Tagesordnung stehen allen voran die Neuwahl eines Vorstads für das kommende Jahr und ein Gespräch mit der Landtagsabgeordneten Anette Meyer zu Strohen.
Über jeden Besucher und Interessenten freuen wir uns.
6. September 2011 – 14:20
Die Schüler Union Deutschlands fordert im Zuge der fortschreitenden Angleichung der Bildungsstandards auch die Prüfung eines bundesweiten Zentralabiturs. Dabei wäre es möglich, die gleichen Anforderungen an alle deutschen Schüler zu stellen und so auch eine deutlich größere Vergleichbarkeit der Abschlüsse sicherstellen zu können. „Aktuell kann nicht sichergestellt werden, dass ein Schüler aus Stuttgart und Berlin auch bei gleichen Noten die gleichen Fähigkeiten haben. Es ist ein Gebot der Gerechtigkeit den Schülern hier gleiche Startbedingungen ins Studium zu bieten“, erklärt der Bundesvorsitzende Lutz Kiesewetter. Die Schüler Union begrüßt daher sehr, dass Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern eine Angleichung der Abituraufgaben planen.
Gleiches muss aber ebenso auch für Haupt- und Realschulabschlüsse gelten.
Auch diese müssen in Zukunft ein bundesweit einheitliches Niveau haben, um eine Vergleichbarkeit herzustellen.
Berlin. -
An dieser Stelle darf es nach Auffassung der Schüler Union Deutschlands auf Grund der Bildungshochheit der Länder keine Denkverbote geben, da sich Deutschland in der globalisierten Welt auch der internationalen Vergleichbarkeit stellen muss. Entgegen anders lautender Behauptungen lässt das Zentralabitur aber den Schulen noch genug Spielraum auch eigene Schwerpunkte setzen zu können.
Erhebliche Probleme stellen noch die Vereinheitlichung der Ferienzeiten, sowie der enorme organisatorische Aufwand dar.
„Diese Probleme lassen sich lösen, wenn alle anerkennen, dass in der Bildung unserer Schüler die Zukunft unseres Landes steckt“, so Kiesewetter abschließend.
1. September 2011 – 17:17
„1. September, vor genau fünf Monaten habe ich meine erste Abiturklausur am Gymnasium „In der Wüste“ geschrieben. Heute durfte ich mir diese ansehen.“, erzählt Arkadi Jampolski, Kreisvorsitzender der Schüler Union Osnabrück. Dabei hat er noch Glück, er darf die Klausuren „schon“ jetzt einsehen. An anderen Schulen dürfen Abiturienten dies erst Ende Dezember tun, ganze acht Monate nach Abschluss der Prüfungen. Das empört Arkadi Jampolski: „Hierbei handelt es sich um die Eingeständnis unseres Schulsystems, dass als oberste Priorität nicht das Lehren von Kindern angesehen wird, sondern die Bewertung von Kindern! Wir fordern die sofortige Zustellung einer Kopie der Abiturklausuren, nachdem die Korrektur abgeschlossen wurde. Es kann nicht sein, dass man den letzten Test hinter sich bringend, nichts aus diesem lernen soll – die Lehrer sagten einem doch immer beim Zurückgeben von Arbeiten, man soll sich im Nachhinein immer sofort seine Fehler anschauen. Ein halbes Jahr später oder sogar noch länger, das bringt herzlich wenig!“