„Die Abschaffung des Sitzenbleibens ist unverantwortlich und wird lediglich zu Chaos und einem weiteren Sinken des Bildungsniveaus führen“, kommentiert Anna Westermann, Kreisvorsitzende der Schüler Union Osnabrück die Bestrebungen der neuen Landesregierung, das Sitzenbleiben abzuschaffen. „Das Sitzenbleiben gibt leistungsschwachen Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit Unterrichtsstoff noch einmal zu wiederholen, ohne unter permanent wachsenden Leistungsdruck zu stehen. Werden die Betroffenen immer weiter mitgeschleppt, können grundlegende Schwächen nicht ausgebügelt und schlechte Noten nicht verbessert werden“, erklärt Westermann. „Dauerhaft wird sich dann Resignation und in schwachen Fächern Lernverweigerung einstellen“, ergänzt Florian Schwab. „Durch einen gezielten Neuanfang gibt man den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit in einer neuen Lernatmosphäre mit neuen Lehrern seine Lernschwächen auszugleichen“, so der stellvertretende Landesvorsitzende der Schüler Union Niedersachsens weiter. Auch für die einzelnen Klassenverbände sieht Schwab Vorteile beim Sitzenbleiben. „Bei einem Abitur innerhalb von acht Jahren können Lernschwächen nicht im Rahmen des Unterrichts im Klassenverband ausgebügelt werden, das ist Utopie.“ Folgen seien ein langsameres Vorankommen im Stoff und ein unzumutbarer Lerndruck auf schwächere Schülerinnen und Schüler.
Probleme im sozialen Umfeld sehen die beiden Oberstufenschüler ebenfalls nicht. „Die Wiederholer passen sich meist schnell im neuen Klassenverband an“, so Westermann: „In einigen Fällen ergeben dadurch auch jahrgangsübergreifende Freundschaften.“
30. September 2012 – 13:36
Am Samstagabend fand die Jahreshauptversammlung der Schüler Union Osnabrück statt. Zu Gast waren die Landtagsabgeordnete Anette Meyer-zu-Strohen, sowie Bürgermeister und Landtagskandidat Burkhard Jasper. Hauptpunkt der Versammlung war die Neuwahl eines Vorstands. Neue Kreisvorsitzende der 50 Mitglieder starken Schülerorganisation ist die sechzehnjährige Berufsschülerin Anna Westermann. Ihr zur Seite stehen Adrian Thien (17) und Jan Bücken (17) als Stellvertreter, Marek Stumpe (15) als Gebietssprecher, neuer Schatzmeister ist Lennart Menzel (19), Geschäftsführer David Westermann (16), Pressesprecher Florian Schwab (17), sowie Verena Westermann( 16) und Lennart Albers (16) als Beisitzer. Die einzelnen Vorstandsmitglieder wurden alle einstimmig gewählt. Großer Dank ging nochmal an Johannes Plemper, der die Schüler Union Osnabrück das letzte Jahr sehr erfolgreich geführt hat. Ein spannendes Jahr steht bevor, in welchem die SU schon neue Aktionen geplant hat und sich weiter gegen eine neue IGS in Osnabrück einsetzen wird.
27. September 2012 – 16:56
Die Schüler Union Osnabrück lädt zu ihrer Jahreshauptversammlung ein. Diese findet am 29.09.2012 ab 18 Uhr an der Rolandsmauer 11 statt.
Anschließend machen wir einen Gang in die Altstadt, seid herzlich Willkommen!
Der 42. Landesdelegiertentag der Schüler Union Niedersachsen (SU) hat am 23./24. Juni 2012 in der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover einen neuen Landesvorstand gewählt. Lukas Oskar Voß wird ab nun die größte politische Schülerorganisation des Landes anführen. Mit gut 96% der Delegiertenstimmen wurde er eindeutig in dieses Amt gewählt. Der 20-jährige Berufsschüler aus Bremervörde im Landkreis Rotenburg-Wümme hat sich für die Legislaturperiode eine weitere Stärkung der SU, eine starke inhaltliche Arbeit und auch ein Eintreten für die Christdemokratie im Landtagswahlkampf 2013 vorgenommen. Neben der Neuwahl des Landesvorstandes stand auch die Beratung des Leitantrages und Sachantragen genauso wie Diskussionen mit hochkarätigen Politikern auf der Tagesordnung. Neben dem niedersächsischen Kultusminister Dr. Bernd Althuesmann und der Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka, hielt auch der Ministerpräsident David McAllister vor den über 120 Schülerinnen und Schülern eine mitreißende Rede.
McAllister stimmte dabei auf die bevorstehende Landtagswahl ein und appellierte an die Zuhörer für eine weiterhin leistungsgerechte und bezahlbare Schulpolitik mit der CDU zu werben. „Ich sage ganz deutlich: Finger weg vom Gymnasium!“, warnte McAllister die Opposition „Das, was die SPD mit Herrn Weil in Sachen Schulpolitik macht ist eine Verhöhnung des ländlichen Raumes und ein Angriff auf das Gymnasium. Mit uns nicht!“
In ihrem Leitantrag hat sich die Schüler Union Niedersachsen mit der Partizipationsmöglichkeit der Kinder und Jugendlichen in Schule und Kommune befasst. „Verantwortung statt Bevormundung – Schülerbeteiligung für eine starke Demokratie“ ist der Titel des fünfseitigen Thesenpapiers. Dabei fordert die SU unter anderem eine Direktwahl der Stadt- und Kreisschülerräte, sowie des Landesschülerrates, eine freie Bestimmbarkeit von Schülervertretungen im Lande ohne Bevormundung durch Schulleiter oder Lehrer und als Kernforderung verpflichtende Beteiligung der Kinder und Jugendlichen in den Kommunen. Dabei sollen die Kinder- und Jugendparlamente, ähnlich den jeweiligen Stadträten flächendeckend in Niedersachsen aufgebaut werden.
Des Weiteren wurden in den Landesvorstand gewählt: Fabian Winter (20, Wilhelmshaven) und Florian Schwab (17, Osnabrück) als stellvertretende Landesvorsitzende, Michael Kruse (16, Lingen) als Landespressesprecher, Oliver Oswald (16, Cuxhaven) als Landesschatzmeister und Sebastian Albrecht (17, Schaumburg), Lukas Görner (17, Cloppenburg), Immo Helwig (15, Wilhelmshaven), Yannik Kellmann (15, Göttingen) und Benedikt Lösser (15, Celle) als Beisitzer. Der alljährliche Landesdelegiertentag der Schüler Union Niedersachsen ist das höchste beschlussfassende Gremium des Landesverbandes.
„Der 42. Landesdelegiertentag der SU in unserer Landeshauptstadt war ein riesen Erfolg: Wir haben neben der Wahl eines hervorragenden Landesvorstandes ausgezeichnete Diskussionen zu aktuellen gesellschaftlichen und politischen Fragestellungen geführt und auch unseren Leitantrag einstimmig verabschieden können.“, freute sich der neue Landesvorsitzende Voß, „Wir als Landesverband werden weiterhin die Schülerinnen und Schüler in Niedersachsen engagiert vertreten und uns für eine chancengerechte Bildung in unserem Land einsetzen.“